Osterinsel - die einsamste Insel im Südpazifik - der Blog!

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Faszination Osterinsel

"Es kann nur einen einzigen Grund geben, um eine Reise um den halben Erdball anzutreten und die so völlig abseits gelegene Osterinsel zu besuchen: die überwältigenden und unerklärlichen, Riesenköpfe zu sehen – steinerne Zeugen eines Volkes, das vor rund 250 Jahren durch Ausrottung sein kollektives Gedächtnis verloren hat."

In eigener Sache:
Bei meinem Besuch auf der Osterinsel sind unzählige schöne und einzigartige Fotos entstanden. Wann immer es möglich ist zeige ich gern diese Bilder und berichte von meiner Reise nach Südamerika. Der Reiseanbieter "Papaya Tours" hat Anfang des Jahres einen Fotowettbewerb gestartet, bei dem die schönsten Bilder aus Südamerika gesucht werden. Hier habe ich teilgenommen mit dem Bild "Ahu Tongariki": dieses Bild strahlt soviel Positives aus, die 15 einzigartigen und doch so unterschiedlichen Moais - von 5,40m bis 14m Höhe. Es ist die größte religiöse Anlage in ganz Polynesien.

Der Fotowettbewerb geht noch bis zum 15. Februar und jeder Teilnehmer am Voting hat die Chance auf verschiedene Preise. Vielleicht habt ihr als Besucher, Osterinselbegeisterte oder aber als Reisefreund Lust, am Voting teilzunehmen? Ihr würdet mir einen sehr großen Gefallen tun und vielleicht gewinnt das Bild ja den Hauptpreis. Hier findet ihr das Bild: Ahu Tongariki.

Vielen Dank, euer Andreas.

„Te Pito o Te Henua!“ So nennen die Bewohner der Osterinsel ihre Heimat. Übersetzt heißt das „Nabel der Welt“. Sie nennen ihre Heimat in der gleichnamigen Sprache „Rapa Nui“, die große Insel. Die Spanier nennen sie „Isla de Pascua“, und auf Englisch wird sie als „Easter Island“ bezeichnet: Osterinsel.

Die Osterinsel – geheimnisvoll, von Mythen behaftet und auch heute noch voller Rätsel. Einsam, fast 4000 Kilometer vor der Küste Chiles gelegen, entwickelte sich eine eigene, fremdartig erscheinende Kultur, die bis heute noch nicht zu Ende erforscht ist und vielleicht nie ihren Abschluss finden wird.



Flughafen Hanga Roa



So wird der Besucher, der vor den mehr als 600 gewaltigen Steinkolossen, den „Moais“, steht, genug Spielraum für eigene Interpretationen finden. Die „Moais“, auf den ersten Blick Gigantismus, auf den zweiten ungläubiges Staunen und Bewunderung. Sie stehen kulturell im Spannungsfeld zwischen Geschichte und Moderne. Im Kontrast zu einer ebenso gigantischen Landebahn für Flugzeuge, Notlandeplatz für NASA-Raumfähren, nahe der „Hauptstadt“ Hanga Roa, und zu einer Infrastruktur, die mehr denn je auf den Tourismus ausgerichtet ist. Ein neues Zeitalter ist für die knapp 4000 Einwohner angebrochen, bemüht, die Traditionen und Wahrheiten den Fremden zu erklären. Mit Stolz und Schrecken zugleich Geschichte aufleben zu lassen, in die auch Deutschland verwickelt war.